Dankbarkeit

Gerade fühle ich eine machtvolle berührende Dankbarkeit. Das Leben ist ein Mysterium. Ich bin so dankbar für seine Höhen und Tiefen und für die Menschen, die meinen Weg weiten, durchlichten, verdunkeln, verengen, enttäuschen, bereichern, nähren und begleiten. Jeder ist wertvoll. Dankbar bin ich vor allem für meine Freunde. Jene, die mir sehr sehr nah sind und jene, die immer mal wieder zum richtigen Zeitpunkt in meinem Leben auf- und wieder abtauchen, wenn ich sie rufe… oder auch nicht. Ich erkenne die Vollkommenheit. Auch wenn ich diese Sicht nicht halten kann, alles fließt… Gerade jetzt, im Raum der Dankbarkeit, ist auch die Unvollkommenheit wundervoll. Danke, an jene, die mit mir immer wieder um Werte ringen, laut und leise – die sich nicht scheuen, Fehler zu machen und sie auch zugeben können. Großartige Menschen machen großartige Fehler, die uns und anderen ermöglichen zu wachsen, zu lernen und zu verzeihen. Danke an jene, die mit mir über Wellen surfen, steile Kurven nehmen, die mit mir witzeln und lachen, 2016-01-28 19.54.39verzweifeln, weinen, fallen, wieder aufstehen… die mich halten und mich halten lassen. Mensch, der du an meiner Seite dieses unglaubliche Leben atmest… Ich verneige mich vor dir! WIR sind hier und jetzt. 

2 Gedanken zu „Dankbarkeit

  1. Udo sagt:

    Wir müssen dir danken!
    Hallo Ina, ich bin Udo. Du kennst mich.
    Stöbere seit 2 Tagen auf deiner Seite und komme immer wieder ins Grübeln. Deine Beiträge erzählen außergewöhnliche Geschichten. Aber sie erzählen eben nur. Ich habe hinterher immer mehr Fragen als vor dem Lesen (z.B.“Ihr seid Geldwaschmaschinen“ oder „Bedingungsloses Grundeinkommen“, oder warum Kurden von Syrern getrennt untergebracht werden).
    Das ist komisch. Dachte immer Ihr Journalisten seit auf der Suche nach Antworten. Aber vielleicht schreibst du die Seiten hier nicht als Journalistin, sondern eben nur als Geschichtenschreiber.
    Ich bin ein Mann (nebenbei auch Ingenieur) und denke immer sehr rational.
    Ich brauche Tatsachen, Wahrheiten.
    Wenn ich z.B. eine Lok reparieren möchte, studiere ich die Zeichnungen, Bedienungsanleitungen u.s.w. Dann wird alles ganz sonnenklar und ich weiß, was zu tun ist.
    Und so ist es überall. Wir Menschen wollen nun mal wissen, warum etwas so ist. Dann sind wir überzeugt und handeln.
    Warum rettet ein Deutscher einen spanischen Hund vor der Tötungsstation und demonstriert anschließend gegen die Flüchtlingspolitik? Das sind die Fragen, die uns bewegen. Und die Antwort habe ich schon gegeben: Wir wollen wissen warum wir helfen müssen. Warum flüchtet ein junger Syrer aus dem Kriegsgebiet? Warum kämpft er nicht für den islamischen Staat, wenn er doch Moslem ist. Warum kämpft er nicht mit Assad gegen den IS-Terror, wenn er doch gegen den Terror ist? Warum kämpfen die Kurden gegen den IS-Terror und die Syrer nicht? Warum kämpft der Türke gegen die Kurden? Warum flieht der Syrer vor dem Krieg und warum müssen jetzt deutsche Soldaten, unsere Söhne, in den syrischen Krieg?
    Wir sind eben eine aufgeklärte Gesellschaft und wollen wissen warum das so ist. Und da haben die Journalisten eine Aufklärungsarbeit zu leisten. Was natürlich schwer ist, aber es ist nicht unmöglich, mal mit den jeweiligen Vertretern der Gruppierungen zu reden. Nur allein zur Hilfe aufrufen ist etwas wenig, wenn auch in Rumänien oder Albanien Menschen Hunger leiden…
    Ich habe meine Antwort schon gefunden:
    Für mich (als alter Adhäist) ist das eigentliche Problem der Islam.
    Vor 1000 Jahren wurden Christen sündenfrei gesprochen wenn sie Moslems niedermachten. Vor 500 Jahren hat Martin Luther die Bibel reformiert. Dem Islam fehlen seit 1000 Jahren die Reformen! und wahrscheinlich ein Chef – sowas wie der Papst.
    Heute hetzen islamische Prediger in Deutschland deutsche Islamisten in den Dschihad. Selbstmordattentate werden mit Geld für die Familie und ewigem Leben belohnt. Homosexualität und Emanzipation werden bestraft. Reformer des Islam zum Tode verurteilt.
    Der Islam muss reformiert werden. Letztlich schafft man das nur mit hohen Vertretern des Islam (die aber leider gleichzeitig Staatschefs sind oder werden wollen und vor allem machtgierig sind).
    Wir können die Moslems in Deutschland aufnehmen. Sie werden irgendwann auch hier in die Moschee gehen und den Hasspredigern erliegen…
    Das sind die berechtigten Ängste der Pegida Anhänger. Meine eher nicht. Ich hoffe, das sie eher nach unserem westlichen Vorbild leben wollen. Aber ich verstehe die Menschen, die Linken und auch die Rechten.
    Ich bin eigentlich einer der sich raushält. Jeden Tag laufe ich auf dem Weg zur Arbeit an unserem Flüchtlingslager vorbei, sehe die kleinen Jungs da friedlich spielen. Kinderlachen. Meine Töchter dürfen nicht mehr allein in den Wald zum Joggen oder mit den Hunden – Vorsichtshalber. Trotzdem habe ich ein gutes Gefühl. Ich bin ich Optimist. Angela Merkel hat bis jetzt alles richtig gemacht. Aber wir müssen auch Forderungen an die Flüchtlinge stellen: Unsere Verfassung ist das Gesetz hier und nicht der Koran! Das muss man von denen abverlangen, meiner Meinung nach sogar schriftlich. Sie sind hier willkommen aber nur wenn sie mit Christen, Kurden, Ungläubigen, Homosexuellen und alleinstehenden Frauen, friedlich zusammenleben wollen. Nix da „Koran“ hier: „Verfassung“!
    Ina, das wollte ich dir sagen….
    Es ist komisch, aber deine Seiten fordern mich heraus. Ich habe Lust bekommen, dir meine Gedanken zu erzählen.
    Dafür Danke, dass du meine Gedanken vielleicht liest.
    Ich fühle mich jetzt erleichtert, das mal losgeworden zu sein.
    Danke!

    • Ina Schwarz sagt:

      Mensch, Udo! Mein Obermaat! 🙂 So schön, von dir zu lesen! Früher waren es Briefe – mit tollen Zeichnungen. Ich erinnere mich. Ich melde mich mal über e-mail. Hab gerade Kopp voll. Etwas Geduld….

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